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Die
Einzelkomponenten eines Wasserbettes
Ein Wasserbett besteht aus vielen Einzelkomponenten, die möglichst
perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen. Lesen Sie sich bitte zusätzlich
das Kapitel Gimmicks durch in dem auf besonders unsinnige DInge aufmerksam gemacht
wird. Hier finden Sie einige Hinweise worauf Sie bei den Einzelkomponenten achten
sollten:
Ein Wasserbettunterbau
ist für den Einbau
eines Wasserbettes absolut notwendig.
Es dient der Gewichtsverteilung und ersetzt sozusagen die Lattenroste im Bettrahmen.
Es gibt verschiedene Arten der Gewichtsverteilung, z.B. Kreuzförmig oder
auch Querverstrebungen. Sie alle erfüllen ihren Zweck.
Worauf
Sie achten sollten:
Je größer das Bett ist, desto mehr Gewichtsverteiler benötigen
Sie. Bei Laminatfußboden oder Fußbodenheizungen sollten Sie möglichst
offene Sockel mit Stelzen als Gewichtsverteiler vermeiden, da diese Abdrücke
im Laminat hinterlassen könnten und eine höhere punktuelle Bodenbelastung
haben. Verwenden Sie stattdessen lieber einen geschlossenen Sockel mit Querstreben
oder Kreuzen.
Es gibt verschiedene Heizsysteme für Wasserbetten. Ein vollwertiges Wasserbett (Füllhöhe 20-23 cm) benötigt in jedem Fall eine Heizung, um das Wasserbett auf einer angenehmen Temperatur zu halten.
Worauf
Sie bei einer Wasserbett-Heizung achten sollten:
Verwenden Sie nach Möglichkeit Heizgeräte ohne digitalen Schnicknack.
Die Erfahrung hat gezeigt, das die digitalen Anzeigen anfälliger sind und
dadurch häufiger ausgetauscht werden müssen.
Es gibt Mattenheizungen, die unter der Matratze ausgerollt werden und es gibt
starre Heizungen wie die Keramiksysteme. Alle haben eines gemeinsam: Sie heizen
nicht rund um die Uhr, sondern schalten sich nur ein wenn es notwendig ist und
die Temperatur lässt sich frei regulieren.
Die bekannteste Heizung unter den Mattensystemen ist die Kanthal-Calesco
Heizung mit 300W Leistung. Sie gilt als zuverlässig und ist besonders günstig
im Anschaffungspreis.
Allerdings handelt es sich auch um eine Heizung die schon seit Jahren nicht
mehr weiterentwickelt wurde.
Die digitale Omega-Heizung können wir nur bedingt empfehlen,
sie ist auch nicht besonders weit verbreitet und die Digitalanzeige ist anfälliger
als ein manuelles System.
Die AKVA Heizung hat eine zusätzliche Tag- und Nacht Funktion
am Regler und die Heizmatte ist von Kanthal Calesco.
Ein relativ neues Heizsystem ist die Carbon Heizung. Bei ihr
wird eine Kohlefasermatte erhitzt. Es gab bereits einmal eine Kohlefaserheizung
auf dem markt die recht
fix wieder verschwand. Wir hoffen diese ist besser. Der Hersteller hält
jedenfalls viel von diesem System und auch einige Matratzenhersteller sehen
keine Probleme mit ihr. Hergestellt
wird
sie von Calesco und von TBD. Der Original "Carbon-Heater"
hat eine kostenintensivere Carbon-Beschichtung, ist aber auch noch hochwertiger
und
möglicherweise dadurch auch haltbarer als die noch jüngere Version
von Calesco.
Bei den keramischen
Heizsystemen sind die Tasso Heizung und die Delta und Sigma K Heizungen
am bekanntesten und sehr gut verarbeitet.
Die Modelle Delta K und Sigma K sind noch nicht lange
am Markt und auf dem neuesten Stand der Technik. Es bietet besonders hohe Sicherheit
und unterschiedliche Wattleistungen für Solo- (200 W) und Dualsysteme (300
W). Keine Überhitzung oder Hot Spots möglich.
Die Tasso Heizung ist auch sehr gut, wird aber nur zusammen mit Tasso-Wasserbetten
verkauft. Tasso hat ein neues Keramikheizelement herausgebracht, welches wir
aber noch nicht gesehen haben und keine technischen Dokumente diesbezüglich
vorliegen.
Beide Systeme haben eine kleine Aluminium Oberfläche, welche die Wärme
mit einem hohen Wirkungsgrad verteilt. Keine
Überhitzung oder Hot Spots möglich.
Leider kann man keine Formel aufstellen, etwa nach dem Motto: Ein Haushaltsgerät im Niederfrequenzbereich und mit wenig Stromstärke (Leistung) habe keine bis wenig Auswirkungen auf den menschlichen Körper während Geräte mit viel Leistung und hoher Frequenz eine große Auswirkung haben. Ausschlaggebend ist neben den beiden Faktoren Leistung und Frequenz auch die Bauart, die Konstruktion eines Gerätes. Ein Radiowecker z.B. arbeitet mit geringer Leistung und niedriger Frequenz - trotzdem herscht hier noch bis in 20 cm Entfernung ein elektromagentische Feld. Eine Mikrowelle dagegen, sie mit einer sehr hohen Frequenz arbeitet (ca. 2,5 Gigaherz), aht aufgrund der Bauart auch kein wesentlich stärkeres elektromagnetisches Feld als ein Radiowecker.
So ist es auch
mit Wasserbettheizungen. Man sollte auf die Bauart und die Angaben elektromagnetischer
Strahlung achten. Gute Wasserbettheizungen haben eine sehr geringe Strahlung,
wie dieser Test beweist.
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Magnetische Strahlung durch Wasserbettheizungen - Gefährlich? Geprüft wurden 5 Wasserbettheizungen. Andere Heizkörper lagen beim Testdurchgang leider nicht vor. Der Testaufbau beweist aber, das zumindest die vorliegenden Wasserbettheizungen bei sachgemäßen Gebrauch für den Mensch ungefährlich sind und häufig vollkommen übertrieben wird, wenn von gesundheitsschädlicher Strahlung im Wasserbett geredet wird. Überzeugt euch selbst: |
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Bestimmung der maximalen magnetischen Induktion an Heizkörpern für Wasserbetten. Messergebnisse der magnetischen Induktion an den Heizkörpern Vontana TAS 300 (230 V 50 Hz 300 W) Gemessen wurde mit einer dreidimensionalen Induktionssonde, die in dem hier betrachteten Messbereich einen Fehler von +/- 10% aufweist. Zugrunde gelegt wird, dass für diese orientierenden Messungen keine Eichung an Transferstandards durchgeführt wurde.
Dies ist gemäß der Anschlussleistung von 300 W bzw. 325 W
eine zu erwartende Größenordnung. Bemerkung:
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Der Delta-K und Sigma-K Keramikheizung
liegt ein Prüfzertifikat anbei die eine extrem niedrige Starhlung bescheinigt.
Die Carbon-Heizung ist auf der Matte selbst strahlungsfrei.
Die
wichtigste Komponente bei einem Wasserbett neben der Heizung ist der Wasserkern.
Dieser besteht aus einem Vinyl das meistens dicker als das der
Sicherheitswanne ist, da es höheren Beanspruchungen ausgesetzt ist.
Wasserkerne werden mit unterschiedlichen Schweißtechniken verarbeitet,
wovon heute die Hochfrequenzverschweißung die fortschrittlichste und schonendste
für das Vinyl ist. Denn das verschweißen strapaziert das Material.
Deswegen ist es am Besten eine Matratze mit möglichst wenig Schweißnähten
zu wählen. Diese sollten sich nach Möglichkeit nicht an der stark
beanspruchten Oberfläche der Wasserkerne befinden. Chemisch unterschiedlich
zusammengesetzte Vinyle sollten nicht verwendet werden, da die Haftung untereinander
dadurch nicht so langwierig und strapazierfähig ist. Es ist richtig das
ein dünnes Vinyl nachgiebiger ist. Es hat aber auch den großen Nachteil
das es leichter zu beschädigen ist. Zudem bezahlt der Hersteller das Vinyl
nach seinem Gewicht. Ein sehr dünnes Vinyl (0,48 mm oder noch weniger)
ist deshalb argwöhnisch zu betrachten. Die meisten guten Hersteller verwenden
Vinyl mit einer Stärke von 20 mil (0,51 mm) bis 0,6 mm. Zu dick darf das
Vinyl aber auch nicht sein, da Falten im Vinyl dann schnell zu Bruchstellen
führen. Also Finger weg von steifen Vinyl!
Wasserbett-Vinyl besteht auch zu kleinen Mengen aus Schwermetallen und anderen Weichmachern, die dafür sorgen dass das Vinyl weich bleibt und nicht nach 2 Jahren bereits ausgetauscht werden muß. Die Zusammensetzung kann stark abweichen. Billiges Vinyl kommt meistens aus Asien, was noch lange nicht negativ sein muß, denn auch gute Vinyle können dort bestellt werden. Immer abhängig von den Wünschen des Wasserbett-Großhändlers.
Häufig gibt der Hersteller seinen Kunden keine Auskunft über die tatsächliche Zusammensetzung des Vinyls und es kann vorkommen dass das Vinyl nicht den deutschen Normen für Wohnmöbel entspricht. Man sollte seiner Gesundheit zuliebe deshalb von Nonameprodukten besser die Finger lassen. Achten Sie darauf das Sie das Wasserbett von einem ordentlichen Handel/Versandunternehmen bekommen und nicht vom nächstbesten Ebay-Verkäufer oder Garagenhändler.
Ein Händler der seine Wasserbetten für 300-700 Euro verkauft muß auch rechnen und wird mehr Wert auf den Preis seines Vinyls legen als auf den Schwermetallgehalt wie beispielsweise zu hohen Arsen- oder Cadmiumgehalt.
Zwischen 1200,-€ bis 2000,-€ kann man aber schon sehr gute Wasserbetten erwerben, je nach eigenen Anspruch. Lassen Sie sich in jedem Fall den Gehalt an Schwermetallen und anderen Inhaltsstoffen wie Cadmium schriftlich geben, oder achten Sie auf Prüfzeichen wie TOX PROOF oder ÖKOTEX auf das Vinyl des Herstellers.
Der Gesetzgeber schreibt z.B. einen Cadmiumgehalt von weniger als 100ppm vor, welcher aber von keiner Instanz überprüft wird. Ein Importeur kann somit alles verkaufen, ohne Rücksicht auf den Endkunden nehmen zu müssen. Schutz bietet nur ein freiwillig vom TÜV oder Ökotex geprüftes Wasserbett-Vinyl!
Die neueste Wasserbettgeneration ist mit Vinylfolien verarbeitet die anstatt der üblichen Weichmacher Mesamoll 2 enthalten. Vorreiter war AKVA, darauf folgte Traumreiter und Profine. Erst im Jahr 2006 zogen auch andere Hersteller nach. Warscheinlich da die Kosten dieser Mesamoll 2 haltigen Folien je nach Wertigkeit des Vorgängermodells 15% bis 200 % teuerer sind.
Mesamoll 2 macht das Vinyl langlebiger und unanfälliger gegenüber der Verhärtung des Vinyls. Verhärtungen führen zu Rissen und Löchern und lassen ebenfalls Schweißnähte aushärten und brechen.
Unter den Mesamoll 2 haltigen Folien gibt es aber ebenfalls unterschiedlichste Folienqualitäten. Man findet selbst bei Discountprodukten unter 1000,-€ bereits Mesamoll oder Mesamoll 2 haltige Wasserbettsysteme. Abhängig vom Gehalt der Folie mit diesem teuereren Weichmacher, der Abstimmung mit anderen wichtigen Beimengungen wie Stabilisatoren, Füllstoffen und Farbstoffen. Sowie Produktionsqualität, Produktionsgeschwindigkeit und Stärke des Materials.
Nicht jede Mesamoll 2 haltige Folie macht somit ein Wasserbett wirklich langlebiger. Viele Der Hersteller mußten die Folien mit großen Geldmitteln weiter optimieren. Marktführer wie Akva die bereits zu Beginn auf diesen Werkstoff setzten, werden sicherlich in der Entwicklung der Folie, gegenüber anderen Anwendern die erst spät einstiegen, einige Nasenlängen Vorsprung haben.
Mesamoll 2 in der Folie bedeutet auch nicht unbedingt gleich das die Folie schadstofffrei ist. Dafür ist ebenso die Qualität der anderen Beimengungen wichtig. Achten Sie deshalb auch hier auf ein TOX-Proofed Zertifikat oder ein ÖKO-TEX Siegel auf das verwendete Vinyl.
Ein gefüllter Wasserkern muss sich in ein Sicherheitswanne befinden um im Falle eines Defekts am Vinyl oder einer Schweißnaht zu verhindern das Wasser aus der Matratze gelangt. Eine Sicherheitswanne verhindert, das im Falle eines Lochs im Wasserkern Feuchtigkeit aus der Matratze austreten kann.
Worauf
Sie achten sollten:
Leider ist die Sicherheitswanne eine Komponente an der viele Hersteller
oder Großhändler sparen, obwohl Sie dem Schutz im Schadensfall
dient und im Notfall möglicherweise große Wassermengen auffangen
muss. Dadurch
verdient sich der Hersteller oder der Fachhändler nochmal zusätzliches
Geld in den darauffolgenden Jahren, wenn die Sicherheitswanne aufgrund eines
Schadens gewechselt werden muß.
Man sollte nur bei Anbietern kaufen die auf die Sicherheitswanne auch
5 Jahre Garantie geben und nicht nur 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung.
Warum
können Sicherheitswannen defekt werden?
Zwar
werden sogenannte Outliner bereits durch ihren Zuschnitt über die Schaumkeile
gespannt, aber diese sind starr und der Wasserkern flexibel und häufig
in Bewegung. Dadurch entstehen Zugkräfte auf die Sicherheitswanne und da
diese bei den üblichen bauweisen nicht an jedem cm gehalten werden, können
sie verrutschen und später (häufig an den Schweißnähten)
einreißen. Dabei geht es weniger um die Stärke des Materials. Die
Sicherheitswannen müssen nicht unbedingt so dick sein, wie das Matratzenvinyl,
da sie weniger belastet werden. Die Schweißnähte sind aber häufig
sehr schwach und in nahezu 99% aller Fälle nur auf Stoß geschweißt,
ohne Verstärkungen. Schaden
kann es in keinem Fall wenn die Sicherheitswanne auch 20 mil Stärke oder
mehr hat.
Testen Sie am Besten gleich bei der Besichtigung mit einer Ziehprobe die Stärke der Schweißnaht. Wenn der Händler schon verzweifelt kuckt, wissen Sie was sie von der Sicherheitsfolie halten können.
Bei den meisten Sicherheitswannen handelt es sich um „Outliner“. Sie werden über den äußeren Schaum der Matratze gespannt. Die Sicherheitswanne sollte so geschweißt sein, das Sie die Schaumwanne komplett umfasst und unter den Schaum greift, um ein späteres verrutschen durch auftretende Zugkräfte möglichst vorbeugen zu können. Sie sollte glatt sitzen und möglichst keine Falten werfen, da Falten ein Zeichen für schlechte Passform sind und das Einwirken von Zugkräften erhöht. Zudem sind Falten meistens die ersten Bruchstellen am Vinyl.
Eine einfache
nicht zugeschnittene und unverschweißte Folie, wie sie unter
anderem auch von einem großen belgischen Hersteller verwendet wird, ist
absolut inakzeptabel.
„Inliner“ oder Kontur-Liner sind Sicherheitswannen
die nicht über die Schaumkeile sondern über den Wasserkern greifen.
Sie erschweren die Reinigung der Matratze und ziehen sich auch leicht in die
Matratze, sobald eine Schweißnaht sich öffnet.
Bei Hardside-Systemen sollten Sie darauf achten, das es sich
bei der Sicherheitswanne um einen sogenannten „Stand-up Liner“ handelt.
Er ist an den Rändern mit einer festen Platte aus Pappe, Plastik oder Hartfaserplatten
verstärkt. Die Verwendung eines „Inliners“ wird auch hier nicht
empfohlen.
Die modernsten und sichersten Sicherheitswannen
werden mittels Reißverschluss an einer Grundwanne oder dem Textilbezug
fest fixiert oder sinddirekt mit dem Schaumkeil verschweißt.
Dadurch ist ein verrutschen und einreißen nahezu unmöglich, da die
Sicherheitswanne an jedem Millimeter fest fixiert ist und nicht nur über
den Schaum gespannt wird. Auch sind bei diesen Systemen die Ecken wie bei einem
Wasserkern zusätzlich verstärkt. Diese Sicherheits-Systeme werden
meistens mit genauso starken Vinyl gefertigt wie der Wasserkern.
Sogenannte „Softside“-Systeme
verfügen um eine Schaumumrandung
innerhalb der Matratze. Dadurch kann die Matratze in jedem Bettrahmen verwendet
werden oder sogar ganz ohne einen Bettrahmen genutzt werden.
Auch bei der Umrandung der Softside-Systeme gibt es eine Vielzahl von Ausführungen.
Bei den meisten handelt es sich zurecht um eine keilförmige Variante in
einer Höhe von 20 bis 23 cm.
Die Keilform hat sich durchgesetzt, da sie mehr Stabilität und eine größere
Liegefläche bieten als eine rechteckige Variante, bei der die Wellen auch
nicht ruhig auslaufen können, sondern gegen eine steile Wand klatschen.
Schaumkeile sollten immer konisch sein, da die Wasserbewegung durch
die Winkelbrechung erheblich reduziert wird und die Schaumwanne dadurch weniger
belastet wird. Zusätzlich schafft ein schmaler Rand mehr reale Liegefläche.
Wenn das Wasserbett ohne Bettrahmen aufgestellt wird, sollte der Schaum fest und auf den Bodenplatten fixiert (meistens verschraubt). Nach Möglichkeit sollte eine weitere Verstärkung im Schaum integriert sein, um ein ausbeulen möglichst auch auf Jahre zu vermeiden.
Bei Einbausystemen sollte der Schaum zwar ein hohes Raumgewicht haben, aber trotzdem möglichst weich und komfortabel sein, um den Ein- und Ausstieg aus dem Bett zu erleichtern und einen höheren Liegekomfort auch an den Rändern zu gewährleisten.
Worauf
Sie achten sollten:
Ob der Schaum weich oder hart sein sollte kommt darauf an, ob Sie die Matratze
in einen Bettrahmen einbauen wollen oder nur auf ein Podest stellen wollen.
Ein weicher Schaum hat den Vorteil das er mehr Sitz- und Liegekomfort bietet,
aber auch den Nachteil das er sich ohne einen Bettrahmen verformen könnte.
Ein fester Schaum ist hart und weniger komfortabel, bietet aber mehr Stabilität
wenn kein zusätzlicher Bettrahmen verwendet wird.
Aber aufgepasst! Unter den Schäumen gibt es sehr große Unterschiede!
Bei sehr günstigen Systemen wird meist auch ein sehr billiger Schaum in
fester oder weicher Form verwendet.
Er ist großporiger und leichter als ein hochwertiger Schaum. Dadurch leiert
er viel schneller aus und wird weitaus schneller brüchig als ein dichter
Schaum. So kann billig schnell teuer werden, denn Ersatzteile sind wie jeder
weiß nicht günstig. Ein schwerer weicher Schaum ist viel haltbarer
als ein fester großporiger und leichterer Schaum.
Es gibt Systeme bei denen jeweils 2 Bettseiten durch eine Stoffbahn verbunden
sind, dadurch brauchen die Schäume nicht auf der Bodenplatte verschraubt
werden. Der große Nachteil ist, das auch nur beide Bettseiten gleichzeitig
ausgetauscht werden können, oder eine Stoffbahn durch die hohe Belastung
einreißen oder sich lösen kann.
Der Schaum sollte ummantelt sein, da er sonst dem Vinyl auf Dauer die Weichmacher entzieht. Meist wird dazu ein Corovin- oder Filzstoff verwendet. Die Ummantelung sollte sauber gearbeitet und verklebt sein.
Wenn Sie das Wasserbett nur auf ein Podest aufstellen wollen, ohne zusätzlichen Bettrahmen, so sollten Sie ein Schaumsystem wählen, das durch eine Platte am Boden verschraubt wird, oder in Schienen hängt. Zudem sollte der Schaum, auch wenn er fest ist, oder sich aus verschiedenen Schaumdichten im oberen und unteren Bereich zusammensetzt, mittig im Schaum durch eine Platte verstärkt sein, um ein ausbeulen langfristig vorzubeugen. Ein soches System ist zwar etwas teuerer, aber auch viel stabiler als ein aus reiner Schaummasse bestehender Schaumkeil, der über kurz oder lang im frei aufgestellten Zustand unweigerlich aus der Form gerät. Durch die Rohr- oder Plattenverstärkung im Schaum wird ein Bettrahmen ersetzt und unnötig.
Wenn Sie das Wasserbett
in Ihren Bettrahmen einbauen wollen, oder in einen neuen Bettrahmen, sollten
Sie darauf achten das der Schaum angenehm weich ist, aber auch schwer und möglichst
kleinporig. So können Sie mehr Liegefläche genießen als der
Nutzer eines freistehenden Wasserbettsystems und der Rand bietet auch einen
angenehmeren Sitz beim Ein- und Aussteigen. Wenn es sich um einen hochwertigen
weichen Schaum handelt, können Sie die Matratze problemlos ruhig 10 bis
13 cm aus dem Bettrahmen herausragen lassen, ohne das Sie Probleme mit der Stabilität
bekommen werden.
Das neueste Einbausystem einer deutschen Firma ist besonders stabil und außerordentlich
gut verarbeitet. Dieses bisher einzigartige System ist eine vorbildhafte Weiterentwicklung
der üblichen Mehrkomponentenbauweise. Die Sicherheitswanne ist bereits
komplett mit dem Schaum verschweißt und bietet dadurch größtmögliche
Sicherheit und eine besonders einfache Montage. Ein Verschrauben auf den Bodenplatten
ist aufgrund der aufwendigen Verarbeitung auch nicht nötig. Siehe dazu
„Testsieger Einbausysteme“
Dualsysteme
(2 Wasserkerne und 2 Heizungen innerhalb einer Matratze) verfügen
über eine Thermoisolierung in der Mitte der Matratze, die verhindern soll,
das die Wärme der einen Betthälfte auf die andere Hälfte übertragen
wird und umgekehrt. Sie kann auch die Übertragung von Schwingungen der
Matratze beträchtlich reduzieren.
Man unterscheidet generell zwischen einem Trennkeil und einer Trennwand.
Der Trennkeil verrutscht aufgrund seiner Form nicht und Bewegungen werden
auch nicht übertragen. Er ist aber leicht spürbar.
Eine Thermotrennwand ist gefüttert, aber nicht spürbar. Bei manchen
Systemen muss man die Trennwand aber ab und an nachrichten, was nur ein Aufwand
von 2 Minuten ist.
Worauf
Sie achten müssen:
Wenn Sie gerne quer im Bett liegen, kuscheln, oder Ihr Kind auch ab und zu mit
Ihnen im Bett schläft empfehlen wir die Thermotrennwand, da sie absolut
nicht spürbar ist.
Wenn Sie keine Bewegungsübertragung wünschen, und sich die Mühe
sparen wollen bei der Reinigung des Bettes auch mal die Thermotrennung zu überprüfen,
empfehlen wir Ihnen die Trennkeilvariante.
Der Matratzenbezug dient Ihnen als Schlafunterlage, da Sie direkt auf dem Matratzenvinyl schwitzen würden und die Schwitzfeuchtigkeit dann nicht absorbiert werden kann.
Worauf Sie achten
müssen:
Der Bezug eines Wasserbettes sollte elastisch sein um größtmögliche
Anpassungsfähigkeit zu garantieren. Zudem ist es wichtig das er waschbar
ist und nicht nur reinigungsfähig. Wir empfehlen eine 60° waschbare
Auflage, wenn Sie Allergiker/in sind eine kochfeste Variante.
Am beliebtesten sind Frottee-Bezüge, da sie in einer guten Qualität
recht unempfindlich sind und eine Ersatzauflage auch nicht so teuer wird, wie
bei manchen anderen Stoffen (Fragen Sie vorab nach dem Preis für einen
Ersatzbezug).
Eine andere beliebte Bezugvariante ist der Nicki-Bezug, wichtig ist nur das
der Bezug sehr dehnfähig und pflegeleicht ist.
Der Bezug sollte eine Füllung von 400-450g/qm haben, um genügend Feuchtigkeit
aufnehmen zu können und trotzdem den Wärmefluss nicht zu behindern.
Es gibt auch vorbehandelte Stoffe wie Medicott, etc. deren Oberware ist aus
reiner Baumwolle aber unempfindlicher gegen Stockfleckenbildung. Die Medicott
Behandlung ist ein Vorgang der sich mnicht auswäscht, sondern einer intensiven
Erstreinigung gleichkommt.
Doppeltuch und SIlverness-Bezüge sind ebenfalls sehr beliebt, da sie wertig aussehen und ebenfalls sehr robust sind.
Es wir ein Bezug empfohlen der mit einem Reißverschluss abtrennbar ist. Klettverschlüsse bei Splitsystemen gehen auch, sind aber umständlich in der Handhabung.
Bezüge mit Spannumrandung verrutschen leicht, wodurch sich Falten auf der Liegfläche bilden und die Wärmeisolierung nicht unbedingt gewährleistet ist.
Wellenberuhigte Matratzen wurden entwickelt, um den Kunden die Sorge um Seekrankheit zu nehmen, darunter haben sich die Fliesgedämpften Matratzen als herausragend erwiesen, da sie den Liegekomfort nur geringfügig verändern, solange es sich um weiches Flies handelt. Die Flieslagen sollten am Besten untereinander vernäht sein, damit sie sich nicht später voneinander lösen.
Wasserbetten
werden durch Flieslagen gedämpft. Hier gibt es erhebliche
Qualitätsunterschiede, die auch Einfluss auf den Liegekomfort der Matratze
haben. Man kann die Fliese folgende Kategorien einordnen:
Schwebende Fliese: Diese Fliese sinken nicht bei Befüllung auf den
Boden der Matratze sondern schweben an der Oberfläche der Matratze. Diese
Art von Fliesmatten wird am häufigsten verwendet da nicht so viel Flies
notwendig ist um die Matratze oberflächlich zu beruhigen. Häufig werden
schwere Fliesstoffe mit zusätzlichen Schwebekörpern ausgestattet um
ein absinken zu verhindern. Sie sollten eine Matratze vorziehen, bei dem sich
die integrierten Schwebekörper nicht lösen können oder die Fliese
sowieso so leicht sind das sie an der Oberfläche schwimmen.
Senkfliese: Diese Fliese liegen auf dem Boden der Matratze. Es sind mehr
Fliese notwendig um die Matratze oberflächlich zu beruhigen, da das Wasser sich
an der Oberfläche noch frei bewegen kann.
Es gibt sehr viele Unterschiede bei dem Raumgewicht und der Härte der Fliesmatten, was beides einen großen Einfluss auf die Dämpfungsfähigkeit hat. Prinzipiell ist es am Besten wenn die gewählte Dämpfung aus möglichst wenig einzelnen Fliesen besteht, da diese sich mit zunehmenden Alter voneinander lösen könnten, falls die Verbindung nicht sauber gearbeitet wurde oder Klebstoff zur Haftung verwendet wird.
Vliese gibt es ebenso wie Vinyl in den unterschiedlichsten preislagen und Beschaffenheiten. Ein Wasserbett kann ebenso durch schlechte Vliese unbrauchbar werden wie durch minderwertiges Vinyl. Die Bedeutung des Vlieses wird häufig unterschätzt, da nicht sichtbar. Hochwertige Vliese sind oberflächlich verfestigt.
Einfach
in jeder Wasserbettausstellung oder Neuprodukten zu testen: Wenn man
den Verschluss der Matratze öffnet und mit den Finger über das Vlies
kratzt sollte es sich fest anfühlen und sich nicht gleich Vliesmateriual
lösen. Bei Billigbetten kann man in der Regel davon ausgehen, das der Vlies
unbehandelt und sehr strukturlos ist.
Die Fliese sollten unbedingt untereinander verbunden sein. Klebstoff ist da
die minderwertigste Lösung. Vernähung oder Schlaufen sind zumeist
langlebiger.
Eine andere Möglichkeit
der Befestigung der Vliese untereinander ist die Thermobondierung. Bei ihr werden
die Polyestervliese erhitzt und dann untereinander zusammengefügt, wodurch
einzelne Vlieslagen verschmelzen.
Wenn der Hersteller sein Handwerk beherscht ist es gut das die Fliesmatten zusätzlich
am Boden fest verankert sind, um auch nach Jahren zu garantieren das die Fliese
nicht verrutschen und klumpen oder in eine andere für den Liegekomfort
extrem beeinträchtigende Position
wandern.
Man hört aber auch ab und zu von Verankerungen die sich lösen und
im schlimmsten Fall dadurch auch den Wasserkern beschädigen. Das liegt
daran das viele dieser Anbieter die Verankerung benutzen um die beruhigung zu
beeinflussen. Man sollte nachfragen ob der Hersteller lange Kordeln verwendet
die nur für den Fall einer unsachgemäßen Behandlung überhaupt
beansprucht werden, oder ob sie kurz sind und dafür da sind das sie die
Dämpfung beeinflussen.
Generell können wir zu einer Verankerung mittels Kordeln raten, da die Fälle der verrutschten und verknüllten Vliese denen der abgerissenen Schlaufen gegenüber um ein vielfaches überwiegen. Bitte achten Sie aber darauf das es sich um ein jahrelang erprobtes und bekanntes Markenprodukt handelt.
Im
Lieferumfang sollten sich folgende Elemente befinden:
Wasseraufbereitungsmittel (Conditioner) für ein Jahr
Vinylreiniger
Entlüfterpumpe
Reperaturkit
Heft mit Pflegehinweisen
sowie Anleitung zur Montage und Demontage
Wenn es sich um ein Wasserbett handelt das Sie selbst montieren sollten noch
folgende Artikel im Lieferumfang enthalten sein:
Schlauch
Adapter für Wasserkern und Wasserhahn