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Wasserbett Komponenten: Die Wasserbetten- Heizung


Es gibt auf dem europäischen Markt verschiedene Heizsysteme für Wasserbetten. Ein vollwertiges Wasserbett (Füllhöhe 20-23 cm) benötigt in jedem Fall eine Heizung mit 200 bis 300 Watt Leistung, um das Wasserbett auf einer angenehmen Temperatur zu halten.

Worauf Sie bei der Wahl der passenden Wasserbett-Heizung achten sollten:

Bei den Platten-Heizsystemen sind die Tasso Heizung und die Delta und Sigma K Keramik-Heizung am bekanntesten und alle sehr gut verarbeitet und störungsarm.
Die Wasserbett- Heizungen Delta K und Sigma K sind die jüngsten der Keramikheizungen auf dem Wasserbett- Markt und auf dem neuesten Stand der Technik. Es bietet besonders hohe Sicherheit und unterschiedliche Wattleistungen für Solo- (200 W) und Dualsysteme (300 W). Keine Überhitzung oder Hot Spots möglich.

Der Delta-K und Sigma-K Keramikheizung liegt ein Prüfzertifikat anbei, das ihnen eine hohe Strahlungsarmut bescheinigt. Die Carbon-Heizung ist auf der Matte selbst ebenfalls nahezu strahlungsfrei.

Elektromagnetische Strahlung einer Wasserbettheizung

Leider kann man keine Formel aufstellen, etwa nach dem Motto: Ein Haushaltsgerät im Niederfrequenzbereich und mit wenig Stromstärke (Leistung) habe keine bis wenig Auswirkungen auf den menschlichen Körper während Geräte mit viel Leistung und hoher Frequenz eine große Auswirkung haben. Ausschlaggebend ist neben den beiden Faktoren Leistung und Frequenz auch die Bauart, die Konstruktion eines Gerätes. Ein Radiowecker z.B. arbeitet mit geringer Leistung und niedriger Frequenz - trotzdem herscht hier noch bis in 20 cm Entfernung ein elektromagentische Feld. Eine Mikrowelle dagegen, sie mit einer sehr hohen Frequenz arbeitet (ca. 2,5 Gigaherz), aht aufgrund der Bauart auch kein wesentlich stärkeres elektromagnetisches Feld als ein Radiowecker.

So ist es auch mit Wasserbettheizungen. Man sollte auf die Bauart und die Angaben elektromagnetischer Strahlung achten. Gute Wasserbettheizungen haben eine sehr geringe Strahlung, wie die folgenden Testergebnisse beweisen:

Magnetische Strahlung durch Wasserbett- Heizungen - Gefährlich?

Geprüft wurden 4 Wasserbettheizungen. Andere Heizkörper lagen beim Testdurchgang leider nicht vor. Der Testaufbau beweist aber, das zumindest die vorliegenden Wasserbettheizungen bei sachgemäßen Gebrauch für den Mensch ungefährlich sind und häufig vollkommen übertrieben wird, wenn von gesundheitsschädlicher Strahlung im Wasserbett geredet wird.

Überzeugt euch selbst:

Bestimmung der maximalen magnetischen Induktion an Heizkörpern für Wasserbetten.

Messergebnisse der magnetischen Induktion an den Heizkörpern

Vontana TAS 300 (230 V 50 Hz 300 W)
Calesco Kanthal 916016 (230 V 50 Hz 300W)
Luna Rest Omega Plus "Modell 8651" (230 V 325 W)
Delta K 300 (230 V 50 Hz 300 W)

Messaufbau:
Die Messungen wurden ohne besondere Maßnahmen zur Reduzierung der Hintergrundinduktion durch die übliche Elektroenergieversorgung durchgeführt, sodass lediglich Messwerte über 0,07 Mikro-Tesla registriert wurden.

Gemessen wurde mit einer dreidimensionalen Induktionssonde, die in dem hier betrachteten Messbereich einen Fehler von +/- 10% aufweist.

Zugrunde gelegt wird, dass für diese orientierenden Messungen keine Eichung an Transferstandards durchgeführt wurde.


Meßanordnung:

Gemessen wurde an flach auf der Arbeitsplatte ausgebreiteten Heizflächen. Die Sonde wurde in 15 cm Höhe horizontal über die Heizflächen bewegt, um den Maximalwert zu ermitteln.


Ergebnis:

Über der eigentlichen Heizfläche ist keine magnetische Induktion über die Hintergrundinduktion hinaus nachweisbar (d.H. kleiner 0,07 Mikro-Tesla).
Im Bereich des elektrischen Anschlusses sind magnetische Induktionen von
0,12 Mikro-Tesla bei VONTANA TAS 300 und DELTA K 300W,
0,2 Mikro-Tesla bei CALESCO KANTHAL und bei LUNA REST OMEGA PLUS nachweisbar.

Dies ist gemäß der Anschlussleistung von 300 W bzw. 325 W eine zu erwartende Größenordnung.

Die oben genannten Messwerte in 0,15 m Höhe über der Anschlußstelle sind Maximalwerte bei 6%-iger bzw. 11%-iger Überschreitung der Nennspannung (244V effektiv).

Bemerkung:
Die Tatsache das 0,15 m über der Heizfläche keine magnetische Induktion über der Hintergrundinduktion hinaus nachweisbar ist, weist auf eine äußerst induktionsarme Auslegung (z.B. Bifilar) der Heizelemente hin.

 

 

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